Fianna und Heike
Der Vollständigkeit halber dokumentieren wir hier noch die letztjährige Clubsiegerschau in Meisdorf (Sachsen-Anhalt) am 16. 9.2012, nur weil wir auch ein bisschen daran teilgenommen haben, nicht weil sie zu den Erinnerungsorten des Blues werden wird. Nur die Tatsache, dass es Franzis letzte Reise war, wird uns dieses Wochenende im Gedächtnis bewahren; die Weitgereiste, die Europabummlerin beschließt ihren Tourneeplan in Sachsen-Anhalt.
Einerseits ist eine solche Veranstaltung für die Vorsitzende der Landesgruppe ein absoluter Pflichttermin, andererseits wollten wir natürlich die Gelegenheit nutzen, unserer Nachwuchsrabennase Fianna, dieselbe einmal in die raue Luft jenseits ihrer Bauernpfade stecken zu lassen. Wie rau dieser Wind weht, hat sie schnell zu spüren bekommen, als ihr Richterin Eva Preisinger in der Jugendklasse mit kühlem Herzen ein GUT wegen der mangelnden Marken ausstellte. Wenn das ihr einziger Mangel bliebe, hätten wir mit ihr keinen Fehlgriff getan.
Mit von der Partie war auch Anouks Enkel Justus (Alvin vom Waldläufer), der in der stark besetzten Gebrauchshundklasse ein unplatziertes V erreichte - immerhin "vorzüglich", da kann man nicht meckern.
Eine Spitzemleistung aus Sicht des Blues lieferte wieder einmal ein anderer Enkel Anouks, Aik von der Poloniusburg, die allein diesen Kurzreport rechtfertigt:
Aik gewann mit SG 1 die Jugendklasse der Rüden und nahm das CAC-J RZV und VDH mit nach Hause. Dass es bei dieser Top-Konkurrenz aus ganz Europa nicht zu mehr reichte, sollte niemand wundern oder gar betrüben.
Wir gratulieren Aik und Brigitte Häuslmaier von ganzem Herzen zu diesem tollen Erfolg.
Aik von der Poloniusburg und Brigitte Häuslmaier
Über diese gemeinsame Veranstaltung von RZV und HZD ist landauf und landab wahrscheinlich schon alles gesagt und beklagt worden, was gesagt und beklagt werden kann. Wir werden uns deshalb dazu nicht mehr äußern. Höchstens so viel: Ein so beeindruckendes Ambiente wie das Meisdorfer Schloss hätte eine andere Veranstaltung als diese verdient gehabt. Und weil nichts so schlecht ist, dass es nicht auch etwas Gutes hat, dürfen wir guten Mutes sein, dass ein solches Organisationsdesaster nicht wieder passieren wird.