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- Was gabs in 2020

Chilli im September 2020Am 13. September, einem strahlenden Sonntagmorgen um 8 Uhr, hat Chilli (Chrissi) ihre letzte Reise angetreten. Der Himmel hatte sich extra fein gemacht für sie.
In den vergangenen Monaten musste sie das nicht ganz beschwerdefreie Leben einer betagten Dame führen, doch sie bewältigte die Lasten des Alters immer mit Stolz und Würde. Ihre letzte Läufigkeit bescherte ihr dann eine vereiterte Gebärmutterentzündung, der sie trotz Antibiotika nichts mehr entgegenzusetzen hatte.
Als sie in ihrem Bett ganz leise Servus sagte, war ihre ganze Familie bei ihr, so wie sie ein Leben lang ihre Familie nie im Stich gelassen hat. Sie schlief in warmen Armen ein, und alle Herzen gingen mit ihr auf die Reise.
Wir sind mit Chillis Familie unendlich traurig und sagen aus vollem Herzen "Vergelt's Gott" für die vielen schönen Jahre, die ihr der stolzen Dame und Königin des Chiemgaus geschenkt habt. Eine große Persönlichkeit zu verlieren tut ganz besonders weh.
Der Bairische Blues sagt mit erstickter Stimme auch ganz leise: "Servus, alte Chiemgaunerin".
Cosma am 25.07.2020Am 25. Juli besuchte uns Cosma, der betagte blonde Engel aus unserem C-Wurf. 13 Jahre ist die Dame im Januar geworden und immer noch in einer so erfreulichen Verfassung, dass sogar manchen von uns der Neid packen könnte. An Tanjas Seite durfte Cosma ein umsorgtes, aber auch sehr aktives Leben führen, das ihr eine, trotz verschiedener Klinikaufenthalte, herzerfrischende Rüstigkeit bescherte. Cosma ist putzmunter, hat einen klaren Blick und einen klaren Kopf, genießt ihr Leben offenbar aus vollem Herzen und macht noch immer zweistündige Spaziergänge über Stock und Stein. Wir nehmen an, dass sie sich auf den anstehenden Urlaub in den Bergen, weswegen sie bei uns einen kleinen Stopp einlegte, richtig freut.
Wir sind sehr glücklich, Cosma so munter in die Arme schließen zu dürfen und wünschen ihr und ihrer Familie noch viele schöne Tage und Wanderungen.
Ihrer Mama Anouk wie aus dem Gesicht geschnitten
Das Leben ist schön
Einfach nur zum Knutschen
Stadtbesichtigung von Rudolstadt – natürlich mit den HundenSeit einem knappen Jahr stand die Planung: Pfingsten 2020 fahren wir gemeinsam mit Halina, Annemarie und Hermann nach Slowenien. Annemarie haben die Bilder von unserer Slowenientour 2018 den Mund wässrig gemacht, und so wurde ein Wohnmobil gemietet, um sich selbst von der Schönheit der slowenischen Landschaft überzeugen zu können.
Doch Corona machte uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung – an Pfingsten 2020 waren alle Grenzen zu. Jedoch ließen wir uns nicht entmutigen und planten kurzerhand um: Thüringen statt Slowenien war das Motto. Und so verbrachten wir zehn schöne gemeinsame Tage in Thüringen. Und Slowenien ist ja nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben.
Wie immer – der ausführliche Bericht lässt noch ein wenig auf sich warten.
Wir haben nun Ende August - und auf der Internetseite des Bairischen Blues ist gähnende Leere.
Aber manchmal ist es halt so, dass plötzlich so viel auf einmal auf einen einprasselt, dass Vieles auf der Strecke bleibt.
Und so erging es uns im neuen Jahr: das von der Chefin begonnene Studium neben der Arbeit wurde plötzlich doppelt zeitintensiv und dann kam auch noch Corona. Und damit schnellte zusätzlich die Arbeitszeit für eine Systemadministratorin in der Schule, die plötzlich ein gesamtes Homeschooling-Umfeld aus dem Nichts auf die Beine stellen musste, auf lockere 80 Wochenstunden hoch. Und dies für mehrere Monate.
Deshalb ist leider alles andere - und dazu gehörte auch die Homepage - zur Seite geschoben worden. Es ging einfach nicht mehr.
Doch nun haben wir 3,5 Wochen wunderbare Erholung in der Normandie und der Bretagne hinter uns und ganz langsam sind die Akkus auch wieder etwas geladen worden. Hoffen wir mal, dass dieses eine Weile anhält.
Mal sehen, wie schnell wir all die fehlenden Einträge nachziehen können.
Was machen Hundesportler ab März? - Sie scharren mit den Hufen, damit die Hundepsortsaison endlich wieder beginnt. Und dann trainiert man und verbringt viel Zeit auf Hundeplätzen und Fährtengeländen – und der Garten darf sich urecht vernachläsigt fühlen.
Doch in diesem Jahr war durch Corona daran nicht zu denken. Wir alle waren ans Haus gebunden und was macht man dann? Man werkelt im Garten.
Und man findet Zeit, den Frühlingsgarten ausgiebig zu fotografieren und zu dokumentieren.
Aus diesem Grund hier mal ganz ungewöhnliche Baiblues-Bider, ganz ohne Hunde.